1. Juli 2019 / Michael Feindert

Hic habitat felicitas Stuttgart erfolgreich beim 29. Winckelmann-Cup in Belgien

In Neufchâteau konnte der 3. Platz belegt werden.

Beim seit 1991 ausgetragenen, internationalen Fußballturnier für Archäolog*innen und Altertumswissenschaftler*inen konnte das hiesige Team aus Studierenden der Alten Geschichte einen grandiosen und noch nie errungenen 3. Platz erreichen. Das nach Johann Joachim Winckelmann, dem Begründer der modernen Archäologie und Kunstgeschichte, benannte Turnier fand in diesem Jahr mit erstmals 52 Teams aus zehn Ländern – darunter unter anderem viele Mannschaften aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Tschechien und der Schweiz – in Neufchâteau in Wallonien statt.

Unsere Mannschaft startete dabei mit einer unglücklichen 2:1 Niederlage im Derby gegen Festung Tübingen ins Turnier, konnten daraufhin aber die übrigen Vorrundenspiele erfolgreich gestalten: Im zweiten Spiel konnte Archedream aus Montpellier 4:0 geschlagen werden, ehe man sich gegen die belgischen Gastgeber von The Drunken Abiorix mit 2:0 durchsetzen konnte. Im vierten Spiel dann der höchste Sieg: Die Tell’s Angels aus Zürich wurden mit 7:0 vom Platz gefegt, weshalb dann auch ein torloses 0:0 im letzten Vorrundenspiel gegen Hybris Bochum zum Einzug ins Achtelfinale als Gruppenzweiter ausreichte. Dort wartete am Sonntag die dresselBandE aus Bern, gegen die für die Spätzlekicker im letzten Jahr ebenfalls im Achtelfinale unglücklich nach dem Elfmeterschießen Schluss war. Dieses Mal schien Fortuna auf unserer Seite zu sein und HHF zog ins Viertelfinale gegen die Los Homos Heidelborgensos ein, die ebenfalls im Elfmeterschießen niedergekämpft werden konnten. Mit der Motivation, bereits unter den besten vier Teams zu stehen und unter anderem den Vorjahressieger von Pilsner Urquell hinter sich gelassen zu haben, wartete nach einem 2:2 in der regulären Spielzeit des Halbfinals gegen die Berliner Karpeiken ebenfalls das Elfmeterschießen. Doch dieses Mal war das entscheidende Quäntchen Glück gegen den späteren Turniersieger nicht auf Stuttgarter Seite und so reichte es am Ende noch für einen starken 3. Platz im ‚kleinen Finale‘ gegen die MP Legia aus Lüttich. „Wir sind unfassbar stolz, Hic habitat felicitas hat in diesem Jahr Geschichte geschrieben“, resümierte der Lehrstuhlinhaber der Alten Geschichte, Prof. Peter Scholz, der mit einem Frankfurter Team den Siegerpokal zwei Mal (1994 und 1996, damals noch auf dem Großfeld) gewinnen konnte, am Montag nicht ohne ein kleines Augenzwinkern und mit einem breiten Lächeln im Gesicht vor den in seinem Büro ausgebreiteten Devotionalien. Neben dem Pokal für die sportliche Leistung, konnte er sich auch über den Preis für das beste Maskottchen freuen.

Das Team bedankt sich bei allen Gegnerinnen und Gegnern und den neuen und alten Freundinnen und Freunden auf und neben dem Platz. Vor, während und nach den großartigen Spielen ließen wir uns das fantastische belgische Bier schmecken und freuen uns schon jetzt auf wunderbare kommende Erlebnisse 2020 in der Heimat der Oxford Bierbarians.

Jetzt geht’s los, Spätzle mit Soß‘!

 

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