Diese Vorlesung untersucht die Entwicklung politischer Mitsprache in Württemberg über einen Zeitraum von knapp 450 Jahren, von den ersten Landtagen im 15. Jahrhundert bis zur Einführung der ersten demokratischen Verfassung 1919. Im Fokus stehen die Träger politischer Partizipation, die Auswirkungen der Reformation und die Auseinandersetzung um absolutistische Herrschaft. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Umbrüchen im Zuge des Endes des Alten Reichs (1806) und der Monarchie (1918) sowie der Frage nach Kontinuitäten zwischen Landständen und modernen Repräsentativorganen.
Mittwochs, 11:30-13:00 h, Beginn: 15.04.2026
Hörsaal M 2.02, Breitscheidstr. 2a